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Erster Bericht aus der Mitgliederversammlung am 16. August 2010
Bei den anstehenden Wahlen wurde Domenico Crocco einstimmig bei einer Enthaltung
erneut zum Kassierer gewählt, Johannes Lambert, ebenfalls einstimmig bei einer
Enthaltung, zum stellvertretenden Vorsitzenden.
Der VBT schaut auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Für seine
zukünftige Arbeit konnten wichtige Beschlüsse gefasst werden.
Als in der Zukunft vorrangige Tätigkeitsfelder wurden definiert:
- ehrenamtliche Sargträgertätigkeiten auf den Friedhöfen der Stadt LE
- Einsatz für Bestattungs- und Trauerkultur
- Engagement für den Erhalt des städt. Krematoriums auf dem Waldfriedhof in
Leinfelden
- Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung für Fragen von Bestattungsrecht und
-kultur
Allen, die aktiv im VBT tätig sind, ebenso denen, die unsere Arbeit ideell
unterstützen, sagen wir herzlichen Dank.
Tipp: Einen schönen und bemerkenswerten
Beitrag über eine neue, lebendige Form des Umgangs mit einem Friedhof als
Ort der Erinnerung und als Ort des Lebens, brachte das ZDF im November 2009.
"Wir haben eine Lokomotive auf einem Grab gesehen", erzählt ein Kindergartenkind
vom Friedhofsbesuch. Später wärmen sie sich im Friedhofscafé auf und malen
Bilder über das, was sie gesehen und erlebt haben...
Mit
scharfen Anschuldigungen von vier Bestattern sahen sich der VBT e.V.
und seine Vorsitzende, Barbara Rolf, im September 2009 konfrontiert.
Rückendeckung und Solidarität von Angehörigen, Berufskollegen und
Vereinsmitgliedern waren beeindruckend.
Die
Filderzeitung berichtete.
Unterschriftenaktion
für den Erhalt des Krematoriums in Leinfelden-Echterdingen
Mit einer
Unterschriftenaktion sprachen wir uns 2009 für den Erhalt des einzigen Krematoriums
auf den Fildern aus. Diese Einrichtung ist wichtig für Bestattungs- und
Trauerkultur unserer Stadt und ihrer Umgebung.
Wir
distanzieren uns entschieden von unnötigen Transporten verstorbener Menschen. Das Verhalten der Bestattungsunternehmer, die Verstorbene
auswärts einäschern lassen, das aggressive Marktverhalten privater
Betreiber von Krematorien und das Unwissen der Bevölkerung haben zu dem
erheblichen Rückgang der Einäscherungszahlen geführt. Wir sehen ein, dass hier
nach Lösungen gesucht und gehandelt werden muss. Doch nicht durch Schließung
dieses Bestattungsortes. Wir plädieren dafür, die Bevölkerung aufzuklären, die
Feuerbestattung vor Ort zu bewerben und neu zu beleben. Der VBT e.V. ist gerne
bereit, diese Sache durch Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit tatkräftig zu
unterstützen.
Der bedenklichen
Praxis, die nicht nach dem Menschen, nicht nach Bestattungskultur und auch nicht
nach Heimatverbundenheit fragt, sollte nicht einfach nachgegeben, sondern die
Stirn geboten werden.
Die Aktion
stieß auf große Resonanz in der Bevölkerung auf den Fildern und auch darüber
hinaus. In kurzer Zeit wurden weit über 1000 Unterschriften gesammelt, die dem
Stadtrat über Herrn Oberbürgermeister Klenk übergeben werden konnten.
Über die
Entscheidung der Stadtverwaltung, das Krematorium für zwei Jahre auf jeden Fall
weiter zu betreiben, um dann neu zu schauen, wie es weitergehen kann und soll,
haben wir uns sehr gefreut.
Herzlichen Dank
allen, die sich für diese Sache eingesetzt und unterschrieben haben!
Ausführlichere
Stellungnahme des VBT e.V. zum Thema.
Weitere
Argumente für den Erhalt des Krematoriums in Leinfelden-Echterdingen.
Seit dem Bestehen
unseres Vereins sind unsere Sargträger
auf allen Friedhöfen der Stadt Leinfelden-Echterdingen im Einsatz. Ihre Aufgabe
besteht darin, kurz vor Beginn der Trauerfeier den Sarg des Verstorbenen zu
schließen, auf den Bestattungswagen zu heben und zur Eröffnung der Feier in die
Friedhofskapelle zu bringen. Ist der Teil in der Aussegnungshalle abgeschlossen,
begleiten sie den Sarg zum Grab und setzen ihn auf Zeichen des Pfarrers oder
Trauerredners bei.
Im Januar 2010 waren es schon über 300 Bestattungen, die unsere Träger/innen begleitet
haben.
Für ihren Einsatz herzlichen Dank!
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Einige Mitglieder
des
Kammerchores
Leinfelden-Echterdingen e.V.
engagieren sich in einer Gruppe, die sich den Namen
"Sepultanella" gegeben hat, für die musikalische Mitgestaltung von
Trauerfeierlichkeiten. Informationen zu Organisation und Repertoire finden Sie
hier. Sepultanella und der VBT sind nicht das Gleiche,
unterstützen sich jedoch gegenseitig und haben einige gemeinsame Mitglieder.
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