VBT - Verein zur Förderung der Bestattungs- und Trauerkultur e.V. - 70771 Leinfelden-Echterdingen
L E B E N  ·   E R I N N  E R N  ·  M I T G E F Ü H L  ·  L I E B E  ·  S T E R B E N  ·  T R A U E R  ·  T O D  ·  B E W U S S T S E I N  ·  D A N K  ·  A B S C H I E D
 
Wir bieten Literaturtipps zu folgenden Themen an:

»»  Sterben und Sterbebegleitung 
»  Ratgeber im Trauerfall
»  Ritual und Gottesdienst in Zeiten des Abschieds
»  Kinderbücher zu Tod und Trauer
»  Bücher für Jugendliche zu Sterben, Tod und Abschied
»  Trauerwege, Trauerbegleitung
»  Wenn Kinder sterben
»  Sachbücher und wissenschaftliche Werke
»  Theologie und Leben nach dem Tod
»  Lebensgeschichten, Erfahrungsberichte
»  Keine Kraft zum Leben. Bücher zu Suizid und Suizidgefährung
»  Romane, Erzählungen und Märchen
»  Gedichte, Gedanken, Gebete´

Literatur - Sterben und Sterbebegleitung

Nahe sein in schwerer Zeit
Zur Begleitung von Angehörigen Sterbender
Peter Fässler-Weibel

Dank der Enttabuisierung des Themas Tod hat in den letzten Jahren die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen erfreulich zugenommen. Eine Vielzahl von Helfern und Organisationen erfüllt diese wichtige Aufgabe besonders dort, wo keine Angehörigen sie übernehmen können. Sind aber solche vorhanden, werden sie weitgehend allein gelassen. Dass auch die Angehörigen Kranker, Sterbender und Gestorbener eine Begleitung und Betreuung dringend notwendig haben, wird weithin nicht erkannt. Sie sind oft nicht in der Lage, in rechter Weise mit dem nahenden Tod umzugehen und Störungen in der Beziehung zu dem Sterbenden aufzuarbeiten. Und hat der Tod das Geflecht der sozialen Beziehungen zerschnitten, beginnt für die Betroffenen oftmals ein Leidensweg, der Jahre dauern und die Beziehungen zum Familien- und Freundeskreis massiv beeinflussen kann.
In dem vorliegenden Band nimmt der Autor, ein bekannter Ehe- und Familientherapeut, die Situation der Angehörigen auf. In gut verständlicher Sprache zeigt er Wege, um ihnen angemessen begegnen zu können. Gerade die zahlreiche Beispiele aus der Praxis sowie die gezielten Aufgaben und Impulse machen den Band zu einem wichtigen Informations- und Arbeitsbuch für alle, die Angehörige von Sterbenden oder Gestorbenen stützen und ihren Trauerprozess positiv beeinflussen wollen.
(Quelle: Topos)

Buch vom Leben und vom Sterben
Ein christlicher Wegbegleiter
Hubert Böke

Was des Menschen Herz ängstigt und stärkt
- Starke Texte, die in Angst und Verwirrung Halt geben
- Ein Lesebuch für die Arbeit mit Sterbenden und ihren Angehörigen

Dieses Lesebuch bietet eine Auswahl von Geschichten, Märchen, Gedichten, Gebeten und Liedversen, die Sterbenden und den Menschen, die Sterbende begleiten, in der akuten Krisensituation die Verwirrung lindern und die Angst nehmen können.
Hubert Böke lädt ein, durch eine Text-»Ausstellung« zu wandern, bei dem einen oder anderen »Exponat« zu verweilen, es auf sich wirken zu lassen. Alle Texte führen ins Nach-Denken, spenden Trost und Orientierung und bilden so einen reichhaltigen Schatz für die Arbeit mit Sterbenden und ihren Angehörigen. Leer-Seiten ermöglichen es den Leserinnen und Lesern, eigene Erfahrungen oder persönlich wichtige Texte zu ergänzen.
(Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

Ein Abschied in Würde
Sterbebegleitung, Hospiz, Palliativbetreuung
Michaela Seul

Die individuelle Begleitung Sterbender ist bis zuletzt möglich. Was viele Betroffene und deren Angehörige nicht wissen: Es gibt zahlreiche Formen der Unterstützung. Michaela Seul klärt auf über diese Möglichkeiten, die noch viel zu wenig bekannt sind: angefangen bei der ambulanten Betreuung durch Hospizmitarbeiter oder den Aufnahmekriterien für ein Hospiz über die Bedeutung der Palliativbetreuung, die Wichtigkeit einer Patientenverfügung bis hin zu organisatorischen und grundlegenden Fragen, die das Sterben und den Tod betreffen.

Ein Buch, das Mut macht für eine der schwierigsten Aufgaben, für eine menschenwürdigere Art der Sterbebegleitung.
(Quelle: Verlag Knaur)

Die Kunst des Sterbens
Bernhard Sill

Sterben und Sterbebegleitung, Tod und Jenseits, Trauer und Trauerbewältigung bewegen heute viele Menschen. Die eigene Angst vor dem Tod zu bearbeiten, ihn als einen unumgänglichen Bestandteil des Lebens anzuerkennen und die Kunst des Sterbens als notwendigen Bestandteil der Kunst des Lebens zu entdecken, dazu verhilft dieses Buch. 
(Quelle: Topos plus Verlagsgemeinschaft)

Alles wird gefügt
Hilfe im Umgang mit Tod und Trauer
Bernard Jakoby

Bernard Jakoby erklärt die Prinzipien eines würdigen Sterbens. Darüber hinaus findet der Leser praktische Orientierung für ein neues Verständnis des Sterbeprozesses und wird für den Gedanken sensibilisiert, dass durch die Möglichkeiten der Medizin oft nicht das Leben, sondern das Sterben verlängert wird. 
(Quelle: rororo)

Sterben lernen
Wolfgang Bergmann

Unheilbarer Knochenkrebs – diese Diagnose erhielt der große Pädagoge und Bestsellerautor Wolfgang Bergmann mit 66 Jahren. Kurz nach dem niederschmetternden Befund beginnt er auf einer Palliativstation, seine Gedanken und Ängste zu notieren. Dabei konfrontiert er sich und den Leser mit dem, was meist ausgeklammert wird. Was ist der Tod? Was ist das Ich im Angesicht des drohenden Endes? Radikal ehrlich und ohne religiösen Trost zeigt sich Wolfgang Bergmann in seinen Ängsten und Zweifeln – und auch in den Momenten, in denen er überraschend Frieden findet. 
Wolfgang Bergmann starb kurz nach Vollendung dieses Textes.
(Quelle: Kösel Verlag)

Die Angst vor dem Sterben 
Vom Umgang mit einem verdrängten Gefühl 
Karlheinz Häfner

- Einfühlsame Ermutigung zur tabufreien Auseinandersetzung mit dem Sterben 
- Mit vielen hilfreichen Beispielgeschichten 
- Für Angehörige von Sterbenden und alle, die professionell mit Sterbenden zu tun haben

Wie unterschiedlich Menschen mit dem Sterben umgehen, hat der Autor – Seelsorger im Krankenhaus und in Altenheimen – aus eigenem Erleben aufgezeichnet. Menschen, die alleine sterben oder erst, wenn ihre Liebsten da sind, Menschen voller Auflehnung oder Zustimmung, mit Glaubensgewissheit oder bohrenden Zweifeln – das Sterben ist so individuell wie das Leben. Erst dieses Wissen befähigt zu einem angstfreien und würdevollen Umgang mit Sterbenden.
(Quelle: Claudius Verlag)

Im Sterben die Fülle des Lebens erfahren
Gabriel Looser

Sterben ist heute zu etwas Unpersönlichem geworden. Die Wirklichkeit des Sterbens und die Angst vor dem Tod werden aus dem Bewusstsein verdrängt. Doch letztlich ist unsere Verdrängung des Sterbens auch eine Verdrängung des Lebendigen. Erst in der Versöhnung mit dem eigenen Sterben-Müssen ist ein erfülltes, reiches und sinnhaftes Leben möglich. 

Diese Haltung entwickelte Gabriel Looser bei seinen vielen Begegnungen mit Sterbenden, Angehörigen und spirituellen Lehrern aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Mit seinem Buch eröffnet er neue Wege im Umgang mit der eigenen Sterblichkeit und bei der Begleitung Sterbender. 

• neue Sichtweisen in der Sterbebegleitung
• Verbindung von westlicher und östlicher Spiritualität
(Quelle: Patmos)

Würdig leben bis zum letzten Augenblick
Idee und Praxis der Hospiz-Bewegung
Gustava Everding, Angelika Westrich (Hrsg.)

Immer häufiger wünschen sich schwerkranke und sterbende Menschen, ihren letzten Lebensabschnitt in vertrauter Umgebung und nicht als Klinikpatient erleben zu können. Und immer rascher wächst in Deutschland die Hospiz-Bewegung. Sie schafft Möglichkeiten, diesen Wunsch zu verwirklichen. Wie sieht die Praxis aus? Dieses Buch schildert engagiert und anschaulich Konzept und Alltag der Hospiz-Arbeit. Es gibt Hinweise für die Begleitung Sterbender, zu therapeutischen, juristischen und organisatorischen Fragen. Geschrieben für Kranke und deren Angehörige und Freunde, für Betreuer in der Alten- und Krankenpflege, für Ärzte, Therapeuten und Seelsorger, macht das Buch Mut zu einer ‘anderen’ Art der Sterbebegleitung.
(Quelle: C.H.Beck)

Über das Sterben
Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen
Gian Domenico Borasio

Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. 

Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt – einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen
(Quelle: C.H.Beck)

Hinübergehen
Was beim Sterben geschieht. Annäherungen an letzte Wahrheiten unseres Lebens
Monika Renz

Was kommt auf uns zu, wenn wir die letzte Schwelle überschreiten? Monika Renz, Pionierin der Sterbeforschung, fasst ihre Erfahrungen aus zwölf Jahren Sterbebegleitung zusammen: Klar und sensibel beschreibt sie den Übergang: Von der Angst bis zur letzten Reifung geht es darum, zuzulassen und loszulassen. Unabhängig von Weltanschauung und Glaube ereignet sich hier die Erfahrung von Sein, von einem tiefen Geheimnis. Selten gab es ein überzeugenderes Plädoyer gegen eine aktive Sterbehilfe.
(Quelle: Verlag Herder)

Sterben, aber wie?
Leitfaden für einen guten Umgang mit dem Tod
Klaus Schäfer

Dieses Buch beantwortet die immer wiederkehrenden Fragen der Sterbenden, ihrer Angehörigen und Begleiter: Wie erkennt man, ob Sterbende Schmerzen haben? Wie lange kann man einem Sterbenden noch etwas sagen? Was ist nach dem Tod eines Angehörigen zu tun? Was erwartet mich nach dem Tod? Ein unverzichtbares Handbuch für alle Sterbebegleiter.
(Quelle: Verlag Friedrich Pustet)

Am Ende ist da nur Freude
Was Sterbenden auf dem Weg ins Jenseits begegnet
David Kessler

Fallgeschichten zu übersinnlichen Phänomenen beim Sterben

Beim Sterbevorgang ereignen sich oft außerordentliche Phänomene. So erzählen Sterbende, dass sie Verwandte sehen, die bereits seit langem tot sind. Oder sie berichten aufgeregt davon, dass sie sich auf eine Reise zu neuen Zielen begeben. Oder der Sterbende nimmt plötzlich überfüllte Räume wahr, mit Menschen, die in seinem Leben eine Rolle spielten. Kessler schlägt mit seinen Fallgeschichten eine bislang unbekannte Seite der Sterbeforschung auf.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Vom guten Umgang mit Sterbenden 
Für ein gutes Leben bis zuletzt 
Dieter Strecker


Vor dem Tod soll das Leben sein – Leben bis zum letzten Augenblick. Auch Sterbende leben und haben Hunger nach Nähe, nach Worten und Berührungen, nach Geborgenheit und Zuwendung. Sie brauchen freundliche Begleiter und sehnen sich nach Erfüllung ihrer Wünsche, nicht nur des letzten. 
Dieses kleine Buch zeigt Möglichkeiten eines guten Lebens bis zuletzt – durch einen guten Umgang mit Sterbenden.
(Quelle: Claudius Verlag)

Du bist nicht allein
Begleitende Texte für Kranke, ihre Angehörigen und Hospizmitarbeiter
Gudrun Theurer

Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, ist unendlich schwer. Wie dies auf gute Weise gelingen und gestaltet werden kann, zeigt Gudrun Theurer. Sie ist erfahrene Hospiz-Mitarbeiterin mit Ausbildung in Palliative-Care. Sie zeigt: Sterben ist ein Teil des Lebens. Als Begleiter können wir durch die Trauer hindurch gehen - gestärkt und erfahrungsreicher.
(Quelle: SCM Hänssler)

Geheimnis Sterben
Was wir heute über den Sterbeprozess wissen
Bernard Jakoby

Erstmalig fasst Bernard Jakoby zusammen, was die Merkmale der Nahtoderfahrung für den Sterbeprozess des Menschen wirklich bedeuten. Anhand zahlreicher markanter Fallbeispiele beschreibt er, was im Inneren eines Sterbenden vor sich geht. Ein Buch, das Angehörigen, Pflegepersonal und Ärzten praktische Hilfe im Umgang mit dem Tod bietet.
(Quelle: rororo)

Oscar
Was uns ein Kater über das Leben und das Sterben lehrt 
David Dosa

Wenn sich Oscar, der Stationskater, zu einem Patienten auf das Bett legt, dann wissen Doktor Dosa und die Schwestern des Pflegeheims, dass es so weit ist. Denn Oscar spürt, wann ein Mensch sterben wird. Schnurrend schmiegt er sich an ihn – und bleibt bis zum letzten Atemzug. Oscar gibt Sterbenden, was ihnen von den Menschen oft verwehrt wird: tröstenden Beistand am Lebensende.
(Quelle: Droemer Knaur) 

Hospizarbeit und Palliativbetreuung
Für einen Abschied in Würde 
Michaela Seul

Die individuelle Begleitung Sterbender ist bis zuletzt möglich. Was viele Betroffene und deren Angehörige nicht wissen: Es gibt zahlreiche Formen der Unterstützung.
Michaela Seul klärt auf über diese Möglichkeiten, die noch viel zu wenig bekannt sind: angefangen bei der ambulanten Betreuung durch Hospizmitarbeiter oder den Aufnahmekriterien für ein Hospiz über die Bedeutung der Palliativbetreuung, die Wichtigkeit einer Patientenverfügung bis hin zu organisatorischen und grundlegenden Fragen, die das Sterben und den Tod betreffen.

Ein Buch, das Mut macht für eine der schwierigsten Aufgaben, für eine menschenwürdigere Art der Sterbebegleitung.
(Quelle: Knaur)

Dem Tod begegnen und Hoffnung finden 
Die emotionale und spirituelle Begleitung Sterbender
Christine Longaker 

Vorwort von Sogyal Rinpoche

Wir alle sind mit dem Tod konfrontiert dem von Freunden und Angehörigen, aber auch mit dem eigenen Sterben. Doch wie kann man sich emotional darauf vorbereiten, wie mit diesem Tabu beladenen Thema umgehen? 
Unter Einbeziehung tibetisch-buddhistischer Lehren zeigt Christine Longaker, Mitbegründerin eines Hospizes in Kalifornien, wie wir uns spirituell und emotional auf den Tod vorbereiten können.
(Quelle: Piper)

Wenn die Eltern sterben
Peter Fässler-Weibel (Hrsg.)

Das Sterben von Vater oder Mutter ist auch heute noch ein Thema, dem die meisten Menschen mit großer Unsicherheit und Angst gegenüberstehen. Es wird in der Regel verdrängt und vermieden. Tritt aber ein solcher Tod ein, löst er dann oft ungeahnte Reaktionen aus: Geschwister streiten sich um die Erbschaft, Beziehungen innerhalb der Herkunftsfamilie werden abgebrochen, und zurück bleiben Ohnmacht, Wut, Trauer, Schuldgefühle – aber auch unausgesprochene Gefühle des Dankes.
(Quelle: Verlagsgemeinschaft Topos plus)

Vom Lieben und Sterben
Konflikte, Nöte und Hoffnungen Angehöriger 
Barbara Dobrick

Sterbende sind große Lehrmeister. Auch die unversöhnt Sterbenden. Sie demonstrieren die Tragik und Kostbarkeit des menschlichen Lebens. Das ist ihr Abschiedsgeschenk.

Aus zahlreichen Gesprächen und eigener Erfahrung weiß Barbara Dobrick: Wir haben das Sterben zu lange beschönigt. Das kann Angehörige in Situationen führen, auf die sie nicht vorbereitet sind: in Konflikte, in kaum erträgliche Spannungen und tiefes Entsetzen. 

Dieses Buch hilft, das dramatische Geschehen am Lebensende besser zu verstehen und zu bestehen.
(Quelle: Verlag Kreuz)

Was der Tod uns lehren kann
Elisabeth Kübler-Ross

Elisabeth Kübler-Ross versammelt in diesem Buch Erfahrungen mit dem Sterben: Es berichten Angehörige, Ärzte und Seelsorger aus verschiedenen Kulturen. Leser erhalten neue Blickwinkel und hoffnungsvolle Gedanken, die eigene Lebensreise besser zu verstehen.
(Quelle: Droemer Knaur)

Zeit des Abschieds
Sterbe- und Trauerbegleitung
Monika Specht-Tomann, Doris Tropper

Dieses Buch befasst sich mit den vielen Facetten des letzten Lebensabschnitts von Menschen. Es spannt einen weiten Bogen von der Sterbebegleitung über die Auseinandersetzung mit zentralen Lebensthemen Schwerstkranker, die schwierige Kommunikation am Sterbebett bis hin zur Trauerbegleitung. Die Leserinnen und Leser erhalten viele Anregungen für die individuelle Gestaltung der Begleitung, die an den Bedürfnissen der Patienten orientiert ist. Fallbeispiele und meditative Bilder tragen zu einer ganzheitlichen Sichtweise bei, die in der Sterbe- und Trauerbegleitung notwendig ist.
(Quelle: Patmos)

Behutsam will ich dich begleiten
Auf dem Weg des Abschieds 
Christa Spilling-Nöker

In ihrer ganz eigenen einfühlsamen Sprache möchte Christa Spilling-Nöker Menschen begleiten, die von einem geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Das Buch enthält nicht nur Texte für die Tage der Trauer, sondern gibt schon in der Phase des Abschiednehmens Hilfestellung. Es möchte auf leise Art ermutigen, geliebte Menschen ganz bewusst in ihrer letzten Lebensphase bis an die Schwelle zu begleiten - und darüber hinaus.
(Quelle: Verlag Herder)

Verstehen, was Sterbende sagen wollen
Elisabeth Kübler-Ross

Sterbende haben eine eigene Sprache. Vieles wird von ihnen nur noch indirekt ausgedrückt, beispielsweise durch Gesten oder Blicke und vor allem bei Kindern auch durch Zeichnungen. Die berühmte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross beschreibt die Muster dieser symbolischen Sprache und hilft damit, die Ängste und die letzten Wünsche von Sterbenden zu verstehen. Ein wichtiges Buch für alle, die Menschen beim Sterben begleiten - ob in der Familie oder als Teil ihres Berufes.
(Quelle: amazon)
Aus dem Klappentext:
Schwerkranke und sterbende Menschen benutzen eine ganz besondere Sprache, um ihre innersten Wünsche und Sorgen auszudrücken. Es ist eine symbolische Sprache, die sich in Worten, in Gesten oder auch in spontanen Zeichnungen äußert. Elisabeth Kübler-Ross lehrt uns, diese Sprache zu verstehen. 
»Das Buch ist als ein Appell zu verstehen, als eine Zusicherung an den Leser, dass Sterben nicht so schrecklich sein muss, wie es uns erscheint. Solche Gewissheit lässt sich, denn jeder Tod ist anders, nur an Beispielen vermitteln. Und womöglich ist diese Sterbehilfe mehr eine Hilfe für die Lebenden, die überlebenden Angehörigen, als für die Sterbenden selbst.« 

Die Seele ins Licht begleiten
Sterbebegleitung über den Tod des Körpers hinaus
Gabriel Looser

Dr. Gabriel Looser, spiritueller Sterbebegleiter und Erwachsenenbildner mit vieljähriger Erfahrung, wendet sich sowohl an Suchende, die sich auf ihr eigenes Sterben oder das ihnen nahe stehender Menschen vorbereiten wollen, als auch an Pflegende und Begleitende, die endlich tiefere Wege der Sterbebegleitung praktizieren wollen. Erkenntnisse aus Nahtod-Erfahrungen und Weisheitslehren vieler Traditionen (nicht zuletzt des Tibetischen Totenbuches) regen an, sich mit dem Tod kreativ auseinander zu setzen, neue Formen der Begleitung der Seele nach dem Tod des Körpers einzuüben, meditative Lichtarbeit kennen zu lernen und in Abschiedsfeiern zu integrieren. Konkrete Impulse für eine spirituelle und ganzheitliche Sterbebegleitung! 
(Quelle: Kösel Verlag)

Was in uns nicht stirbt
Erfahrungen der Unsterblichkeit
Gabriel Looser

Dieses Buch leitet dazu an, unseren unsterblichen göttlichen Kern zu entdecken – in der eigenen Seele, in Mitmenschen, in Sterbenden. Ob es um Organtransplantation, Abtreibung oder aktive Sterbehilfe geht – wer sensibel ist für das Unsterbliche im Menschen, wird mit Leben und Tod anders umgehen. Mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis der Sterbebegleitung.
(Quelle: Kösel Verlag)

Interviews mit Sterbenden
Elisabeth Kübler-Ross

Die »Interviews mit Sterbenden« von Elisabeth Kübler-Ross sind aktueller denn je. In diesem bahnbrechenden Buch beschreibt sie, was die Sterbenden in den Kliniken wirklich bewegt. Sie schildert die fünf Phasen, die Todkranke durchlaufen – von der Leugnung der Diagnose und der Wut auf alle anderen bis zur Einwilligung in das nahe Ende. Die international bekannte Sterbeforscherin berichtet die Geschichte der Patienten, die ihre Kämpfe, Erwartungen und Enttäuschungen mit ihr teilen. Ein Klassiker, der die ermutigende Einsicht erhält, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Ende das Leben kostbarer macht.
(Quelle: Kreuz Verlag)

Nicht allein gelassen 
Eine Handreichung zur Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen

Ein wertvoller Leitfaden im praktischen Format für alle, die schwerkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten wollen: Mit einer Sammlung von Bibelworten, Andachten, Liedern und Gebeten zum Vorlesen am Sterbebett sowie hilfreichen Hinweisen für die Sterbebegleitung. Mit vier farbigen Meditationsbildern von Irmhild Reinker-Schlüter.
(Quelle: Verlag Deutsche Bibelgesellschaft)

Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt
Gebete mit Sterbenden
Georg Schwikart (Hrsg.)

Wenn Kopf und Herz am Bett eines Sterbenden auf einmal leer zu sein scheinen und die Worte fehlen, kann dieses Buch weiterhelfen - mit den Grundgebeten, Bibel-Passagen, vertrauten Liedversen, kleinen Meditationen, mit neuen und mit bewährten Gebeten. Die Texte sind einfach und klar nach Themen gegliedert. Die ökumenische Sammlung wird ergänzt durch Vorschläge für kleine Andachten und Symbolhandlungen, die allen den Übergang erleichtern helfen.
(Quelle: Herder Verlag)

Sterben, Tod und Trauer
Handbuch für Begleitende
Johann-Christoph Student (Hrsg.)

Menschlich leben bis zuletzt: Die Hospizbewegung bietet die Alternativen. 
Wissen und Erfahrung - dieses Handbuch entstand aus der Praxis für die Praxis. Es informiert über alle wichtigen Themen: von „Abschied" bis „Zu Hause sterben". Sowohl aus der Perspektive von Angehörigen als auch aus der Perspektive von professionell oder ehrenamtlich Begleitenden. Kompakt - konkret - menschlich: Das interdisziplinäre Standardwerk.
(Quelle: Herder Verlag)

Christliches Totenbuch
Meditationen über Ende und Anfang
Thomas Schwaiger 

Wer seinen Weg als Weg der Wandlung versteht, vernimmt immer schon die Botschaft des Todes – und zwar mitten im Leben. Der Tod gehört zu uns und gibt dem Leben seine Einzigartigkeit – in allem Werden und Vergehen. 
Thomas Schwaiger hat über Jahrzehnte Kranke und Sterbende für diese Botschaft des Todes geöffnet. Dabei entdeckten sie die spirituelle Kraft der biblischen Bilder und Symbole. Meditationen menschlicher Grenzsituationen, die Erschließungen heiliger Texte und die Besinnungen auf die tröstende Kraft des christlichen Jahreskreises laden ein, dem Mysterium des Todes Respekt zu erweisen. Ohne Angst wird die eigene Endlichkeit erfahren. Wir setzen uns Fragen aus, die uns verändern und reifen lassen. 
Ein Buch der Lebenskunst und der Kunst des Sterbens. Hilfreich zur eigenen Vertiefung und bedeutsam für alle, die z. B. in der Hospizarbeit Sterbende und Angehörige begleiten.
(Quelle: Kösel-Verlag)

Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift
Petra Thorbrietz

Wie ist es, plötzlich damit konfrontiert zu werden, bald einen geliebten Menschen zu verlieren? Wie ist es, mit ihm und für ihn um ein würdevolles Sterben zu ringen?
Petra Thorbrietz hat es erlebt. Vor drei Jahren verlor die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin ihren Mann János an Krebs. Zwischen Diagnose und Tod lagen nur 112 Tage. Ihr Buch ist ein ergreifendes Dokument des Abschiednehmens von einem geliebten Menschen. Und es ist eine persönliche Streitschrift in der Diskussion um das Recht auf den eigenen Tod und würdevolles Sterben. Das Tabu-Thema Nr. 1 muss endlich aus der Ecke geholt werden!
(Quelle: Zabert Sandmann)

Wohin mit den Toten? 
Totenwürde zwischen Entsorgung und Ewigkeit
Ronald Uden

Wie gehen Menschen im 21. Jahrhundert mit den Toten um? Die Bestattungskultur Mitteleuropas ist gegenwärtig einem tief greifenden Wandel unterworfen: Sie bewegt sich zwischen pompösen Event-Begräbnissen und würdeloser Ex-und-Hop-Entsorgung der Verstorbenen. 
Ronald Uden hat diese immensen Veränderungen in der Abschieds-, Trauer- und Gedenkkultur analysiert und bündelt seine Beobachtungen in diesem Buch. Er hat Konstanten ermittelt und Konsequenzen abgeleitet, die letztlich zum Nachdenken über den persönlichen Umgang mit Tod, Trauer und Erinnerung anregen.
(Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

In Würde
Die Rechte des Sterbenden
David Kessler

Ein Manifest für die Rechte des Sterbenden und ein Buch gegen die Mauer aus Schweigen und Hilflosigkeit. David Kessler ist Schüler und langjähriger Mitarbeiter von Elisabeth Kübler-Ross. Hier schildert er klar und einfühlsam die körperlichen und seelischen Begleitumstände des Sterbens - und welche Rechte des Sterbenden sich daraus ergeben. Angehörige lernen, wie sie mit dem Sterbenden sprechen und wie sie ihm zuhören können. Für Angehörige von Sterbenden, für Ärzte, Pflegepersonal und HospizmitarbeiterInnen. 
(Quelle: Kreuz Verlag)

Bis zuletzt an deiner Seite
Begleitung und Pflege schwerkranker und sterbender Menschen
Monika Specht-Tomann, Doris Tropper

Das Leben und der Tod gehören zusammen wie Tag und Nacht. Trotzdem ist es nicht leicht, den Tod als Bestandteil eines unausweichlichen Zyklus zu akzeptieren. Besonders die Begleitung eines Schwerkranken oder Sterbenden in den letzten Monaten oder Tagen wird für die Angehörigen oft zu einer immensen psychischen Belastung. Es tauchen Fragen und Unsicherheiten auf, über die man erst in solchen Grenzsituationen nachdenkt, die eigene Sterblichkeit wird plötzlich ein Thema, an das man früher keinen Gedanken verschwendet hat. All das belastet die Psyche und trotzdem muss der Pflegende dem Sterbenden gegenüber Stärke zeigen, um ihm einen Abschied in Würde zu ermöglichen. 
Wie so eine Sterbebegleitung aussehen kann, die beiden Seiten guttut? Monika Specht-Tomann und Doris Tropper schildern in diesem Buch auf einfühlsame Weise ihre eigenen Erfahrungen und zeigen Möglichkeiten, wie Angehörige ihre Lieben auf dem letzten Weg begleiten können, ohne sich selbst psychisch aufzureiben
(Quelle: mvg Verlag)

Was braucht der Mensch am Lebensende?
Ethisches Handeln und medizinische Machbarkeit
Johann-Christoph Student, Annedore Napiwotzky

Die Medizin hat ihre rasante Entwicklung, die im 20 Jahrhundert begann, auch im 21. Jahrhundert fortgesetzt. Aber nutzt all das, was dort entwickelt wurde (und wird) auch in jedem Fall den schwer kranken Menschen? Gerade an der Grenze des Lebens stellt sich diese Frage oft besonders drängend: Soll Medizin auch wirklich alles tun, was sie kann? Und wer soll dabei entscheiden, was den Sterbenskranken gut tut oder was nur ihr Leiden verlängert? Was ist oft aus menschlicher Sicht Dringenderes zu tun als aus medizinischer Sicht? Diese und andere Fragen beschäftigen die Autoren des vorliegenden Buches. Sie wollen damit zu einer Orientierung im Umgang mit Menschen im Pflegeheim, Krankenhaus und Hospiz beitragen.
(Quelle: Kreuz Verlag)

Über die Autoren:
Prof. Dr. med. Christoph Student, geboren 1942, ist Arzt, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er gehört zu den Pionieren der deutschen Hospizbewegung und Palliativmedizin. Er gilt als einer der profiliertesten Schüler der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. 
Dr. phil. Annedore Napiwotzky, geboren 1950, ist Leiterin der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie für Bildung und Forschung im Hospiz Stuttgart und ehrenamtliche Leiterin einer Sitzwachegruppe in einer Stuttgarter Pflegeeinrichtung. 
(Quelle: Amazon)

Dem Sterben Leben geben
Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen als spiritueller Weg
Monika Müller

Wer Sterbende begleitet, begibt sich in einen intensiven persönlichen und zwischenmenschlichen Prozess hinein, in dessen Verlauf sich je nach Sensibilität und Dichte der Kommunikation eine veränderte Spiritualität des Begleitenden wie des Begleiteten - im schönsten Fall sogar eine gemeinsam entwickelte - ergeben kann. 
Für ein solches Hineinwachsen ist dieses Buch geschrieben: Wo in einem intensiven Begleitungsprozess trennende Grenzen verschwinden, kann die Spiritualität zum Halt und Rahmen werden, kann der Begleitende in seinen eigenen Lebens- und Sterbeprozess »hineinreifen«. 
Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen als eine besondere Form gemeinsam erlebbarer Spiritualität. Ein erfahrungsgesättigtes Buch, das vom intensiven Leben und sinnvoll begleiteten Sterben erzählt.
(Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

Erfülltes Leben – würdiges Sterben
Elisabeth Kübler-Ross

Wenn Sie wissen wollen, wie es Ihnen gelingen kann, durch ein erfülltes Leben dem Tod ohne Angst zu begegnen, dann müssen Sie dieses faszinierende Buch lesen.
Herausgeber Goran Grip hat es aus den Tonbändern von sieben Vorträgen zusammengestellt, die Elisabeth Kübler-Ross zwischen 1976 und 1989 gehalten hat. Darin gibt sie freimütig und in manchmal lockerem Ton Einblicke in ihre Überzeugungen und Erfahrungen aus ihrer jahrelangen, einfühlsamen Arbeit mit Kranken und Sterbenden. Sie berichtet auch aus ihrer Forschung über Nahtodeserfahrungen und bezieht Stellung zum heiklen Thema Suizid.
Ein Kernpunkt für Elisabeth Kübler-Ross ist der würdige Umgang mit Sterbenden. Anhand vieler Beispiele zeigt sie eindrucksvoll, wie wichtig es ist, gegenüber Menschen – insbesondere Kindern – die um ihr nahes Ende wissen, ehrlich zu sein, ihnen genau zuzuhören, was sie verbal und nonverbal mitteilen, auf diese Signale einzugehen und ihnen so zu helfen, das Unerledigte in ihrem Leben in Ordnung zu bringen, damit sie loslassen und in Frieden gehen können. 
Ein weiteres, großes Anliegen ist Elisabeth Kübler-Ross, dass die Menschen frühzeitig darüber nachdenken, wie sie ihr Leben gestalten (müssen), damit sie am Ende sagen können: Ja, ich habe ein erfülltes Leben gehabt. (*)
Ihr Credo: „Wenn Sie richtig leben, werden Sie nie, gar niemals Angst vor dem Tod haben.“ (ag)

(*) Siehe auch „Wie mein Leben Erfüllung findet“ (Elisabeth Kübler-Ross), 
Rubrik „Gedichte, Gedanken, Gebete“

Himmlisches Licht
Von der heilenden Kraft der Ikonen
Georg Hummler

Ikonen, die uralten und heiligen Bilder der Ostkirche, haben eine geheimnisvolle Wirkung: Sie sind Himmelsfenster in Zeiten der Krankheit – so der Autor dieses einfühlsamen Geschenkbuchs für alle, die sich mit schweren Situationen, mit Krankheit, Sterben und Tod auseinander setzen. Ein Buch für Betroffene, für Angehörige oder Menschen, die sie begleiten und besuchen.
Zwölf Ikonen helfen in den verschiedenen Stationen einer Krankheit, bei möglicher Genesung und auf dem Weg zum Sterben. Reale Geschichten von Menschen, die auf diese Bilder reagierten, werden erzählt. Knappe Erläuterungen der Ikonen und wohltuende Meditationstexte folgen. (...) Ein wertvolles, intensives, tröstendes Geschenkbuch für viele und zu vielen Anlässen.
(Quelle: Kösel Verlag)

Von Sterbenden lernen – Sterbende begleiten
Friedrich Haarhaus

Sterben erlebt jeder Mensch anders. Wer Sterbende begleitet, erlebt darum jedes Mal Außergewöhnliches.
In rund 30 Beispielgeschichten, die alle auf realen Begegnungen basieren, bietet Friedrich Haarhaus vielfältige Hilfen an, um die Andeutungen, Beschreibungen, Fragen, Klagen und Anklagen Sterbender besser verstehen und auf sie eingehen zu können.
In vielen Jahren der Begleitung Sterbender hat er dabei eine wichtige Erfahrung gemacht: Gläubige Menschen sterben gelassener als Menschen ohne inneren Halt. In diesem Sinne plädiert Haarhaus dafür, Sterbendenseelsorge als „Auferstehungshilfe“ zu verstehen, als Tätigkeit, die den Blick über den Tod hinaus in einen weiten, lichten Raum hinein öffnet: „Gott lädt ein zu seinem Fest“.
Das Buch wendet sich an Menschen, die sich auf ihr Sterben vorbereiten; Menschen, die beruflich und ehrenamtlich mit Sterbenden zu tun haben, Angehörige und Freunde von Sterbenden, an alle, die Anregungen, Hilfe und Trost in der Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit suchen und an Trauernde.
(Quelle: Echter-Verlag)

Jetzt und in der Stunde unseres Todes
Gebete, Meditationen und Segensfeiern
Friedrich Haarhaus

Gläubige Menschen sterben anders. Sie vertrauen darauf: Wir fallen nicht ins Bodenlose. Wir ruhen in Gott. Wir sind von ihm gehalten. Dieser Glaube lässt sie über sich und ihre Sterbeangst hinauswachsen.
In vielen Jahren der Begleitung von Sterbenden hat Friedrich Haarhaus immer wieder diese Erfahrung machen dürfen. Entsprechend geben auch die Texte des vorliegenden Bandes davon Zeugnis und öffnen den Blick über den Tod hinaus in einen lichten, weiten Horizont hinein. Sie enthalten
• Meditationen, u. a. eines Sterbenden für seine Angehörigen, im Kreis von Hospizhelfern, einer Sitzwache;
• Segensfeiern, u. a. eine Krankensegnung und eine Aussegnungsfeier;
• Gebete, u. a. zu den Psalmen, aus alten und neuen Gesangbüchern und Anleitungen für eigene Formulierungen.
Den Abschluß bildet ein Stichwort-, Bibelstellen- und Liedregister.
(Quelle: Echter-Verlag)

Beim Sterben geht es um mehr als den Tod
Inspiration aus der Weisheit des Buddhismus 
Lama Shenpen Hookham

Das einzig Gewisse in unserem Leben ist der Tod. Die tibetisch-buddhistische Lehrerin Lama Shenpen Hookham zeigt in ihrem Buch, wie wichtig es ist, die Augen vor dieser Tatsache nicht zu verschließen, sondern sich auf Sterben und Tod gut vorzubereiten. Sie beleuchtet
• wie Meditation helfen kann, den Tod zu verstehen,
• wie der Geist angstfrei auf Vergänglichkeit und Tod ausgerichtet werden kann,
• die Stadien des Sterbeprozesses,
• wie man Sterbenden beistehen kann,
• welche praktischen Vorbereitungen und Planungen für das eigene Sterben sinnvoll sind (Patientenverfügung, Testament, Trauerfeier, Beerdigung etc.),
• wie wir Zugang und Vertrauen zu dem finden können, was in uns unsterblich ist. 
Die Anregungen dieses Buches sind für alle hilfreich, die an einer Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Tod und Sterben und damit auch an einer tiefen Erfahrung von Lebendigkeit interessiert sind. 
(Quelle: Theseus Verlag)

Wenn die alten Eltern sterben
Das endgültige Ende der Kindheit 
Barbara Dobrick

Für alle Frauen und Männer ist der Tod ihres Vaters und ihrer Mutter mit unerwarteten und sehr starken Gefühlen verbunden. Er belebt die Erinnerung, mit allem Schönen und Schrecklichen. Noch einmal wird spürbar, wie bedeutungsvoll, wie bestimmend die Beziehungen zu den Eltern waren und bleiben. 
Barbara Dobrick führte zahlreiche Gespräche mit Töchtern und Söhnen, die von einem Elternteil Abschied nehmen mussten. Durch diese Gespräche und ihre Reflexionen dazu hilft die Autorin Trauernden, ihr eigenes Erleben besser zu verstehen; und sie bereitet diejenigen, deren Eltern krank sind oder im Sterben liegen, auf das vor, was auf sie zukommen kann. 
(Quelle: Verlag Herder)

Sterbende begleiten
Ignatianische Impulse, Band 10
Claudia Bausewein

Wer Sterbende begleitet, braucht nicht nur psychologische und medizinische Kenntnisse, sondern wird mit vielen spirituellen und theologischen Fragen und Erfahrungen konfrontiert. 
Aus ignatianischer Inspiration und aus ärztlicher Erfahrung gibt Claudia Bausewein Hilfe: nüchtern und aufbauend, erklärend und tröstend, praxisorientiert und ermutigend.
(Quelle: Echter Verlag)

Berührungsängste? Vom Umgang mit der Leiche
Carmen Thomas
vgs verlagsgesellschaft, Köln, 3. Aufl. 1999, 239 Seiten

Der Tod gehört mit zu den größten Tabuthemen unserer Gesellschaft. Entsprechend groß ist die Scheu, sterbende Angehörige in ihren letzten Stunden zu begleiten. Und groß ist auch die Verunsicherung, wie der Umgang mit den Verstorbenen vom Eintritt des Todes bis zur Beerdigung würdig gestaltet werden kann. 
Die Radio- und Fernsehjournalistin Carmen Thomas hat sich über lange Jahre mit diesen Fragen beschäftigt. Sie sprach mit vielen Menschen über deren Berührungsängste, lässt in ihrem Ratgeber auch solche Menschen zu Wort kommen, die ihre Berührungsängste überwanden und sich um Verstorbene kümmern und sie versorgen – als Angehörige oder professionelle Bestatter. Die eindrucksvollen Schilderungen machen deutlich, dass ein würdiger Umgang mit den Toten die Lebenden trösten kann und möglicherweise den Verstorbenen den Übergang vom Leben zum Tod erleichtert.
Gleichzeitig möchte die Autorin dazu anregen, sich rechtzeitig Gedanken darüber zu machen, was mit einem selbst geschehen soll – in den letzten Stunden und danach. Dazu enthält das Standardwerk Anregungen in Form von Listen, Adressen und weiterführender Literatur. (ag)

Was können wir noch tun? 
Antworten auf Fragen nach Sterben und Tod
Elisabeth Kübler-Ross

Tod und Sterben sind nach wie vor ein Tabu in unserer Gesellschaft. Das zeigt sich besonders in der konkreten Situation, in der wir mit den Problemen und Fragen von Sterbenden konfrontiert werden. 
Elisabeth Kübler-Ross gibt Antworten, auf die ihr am häufigsten gestellten Fragen, wie: Was können wir noch tun, wenn das Sterben unmittelbar bevorsteht? Soll man dem Todkranken die Wahrheit sagen? Was antwortet man auf seine verzweifelte Frage: »Warum gerade ich?«. Soll man sein Leben künstlich verlängern? 
Aus ihren Antworten spricht nicht nur die renommierte Wissenschaftlerin, sondern auch die persönlich engagierte Frau und Sterbebegleiterin, die aus der Erfahrung ihrer lebenslangen unermüdlichen Begleitung von Sterbenden spricht. 
Mit einem neuen Vorwort des Hospizexperten und Kübler-Ross-Schülers Professor Dr. Johann-Christoph Student. 
Eine hilfreiche Lektüre für alle, die mehr über ihre eigene Unsicherheit und die Situation Sterbender erfahren wollen. 
(Quelle: Kreuz Verlag)

Wenn ein Mensch gestorben ist
Würdiger Umgang mit dem Toten
Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel

Angesichts der Trauer um einen verstorbenen Angehörigen wissen die Hinterbliebenen oft nicht, dass und wie sie die letzten Tage mit dem Toten liebevoll und in Würde gestalten können. 
Dafür wollen die Autorinnen Anregungen und Hilfen geben. Offen, aber sensibel und anhand von Erzählungen aus ihrer beruflichen Praxis beantworten sie Fragen wie „Was geschieht im Moment des Sterbens? Organspende – ja oder nein? Was können die Angehörigen in den ersten Stunden für den Verstorbenen tun? Welche Formalitäten sind zu erledigen? Welche Formen der Bestattung gibt es? Welche Bräuche und Rituale helfen in der Trauer? Wie lässt sich die Verbundenheit mit dem Toten auch später im Alltag leben?“ 
Wichtig ist den Autorinnen auch der Hinweis, welche Vorsorgeregelungen jeder selbst treffen kann – oder sollte.
Fazit: Das Buch ist sehr hilfreich, Ängste abzubauen, emotional angemessen mit dem Toten umzugehen und Abschied zu nehmen. (ag)

Noch mal leben vor dem Tod. Wenn Menschen sterben
Beate Lakotta, Walter Schels

Die SPIEGEL-Redakteurin Beate Lakotta und der für seine Charakterstudien bekannte Fotograf Walter Schels haben das Lebensende von 24 Menschen im Alter von 17 Monaten bis 83 Jahren vornehmlich im Hospiz begleitet, erzählt und ins Bild genommen. Mutig zeigen sie ihre Gesichter vor und unmittelbar nach dem Tod, geben einen Einblick in die Individualität von Weltanschauung, Biographie, Krankheitserleben und Sterben, lassen den Leser und Betrachter teilhaben an Leiden, Einsamkeit, Angst, Wut, Ratlosigkeit und Trauer der Sterbenden, ihrer Angehörigen und der Begleiter, genauso aber auch an ihrem Humor, ihrem Glauben, ihrer Dankbarkeit, Hoffnung und Liebe. Wertvoll ist auch das Plädoyer am Ende des Buches für die Neuentdeckung einer Ars moriendi in unserer Gesellschaft, die den Tod nicht auf einen Misserfolg der Medizin reduziert, sondern ihn als Teil des Lebens anerkennen, ihm Raum und Würde geben kann, - ein Weg, den Hospizbewegung und Palliativmedizin seit einigen Jahrzehnten gehen.

Ein wundervolles Buch, das Sterben als Lebensprozess zeigt, der gelingen kann, ein Begleitbuch für Menschen, die mit Sterbenskranken und Trauernden leben und arbeiten und für jeden, der ein wenig mehr von dem erspüren und begreifen will, was geschieht, wenn Menschen sterben. (br)

Weder Tag noch Stunde
Nachdenken über Sterben und Tod
Klara Obermüller

Anonymes Sterben, Einsamkeit in den schwersten Stunden des Lebens, überlastetes Pflegepersonal, Tod an Schläuchen – das muss nicht die Normalität sein. Palliativmedizin und Sterbebegleitung zeigen einen anderen Weg. 
Die Schweizer Publizistin hat Erfahrungen mit Krankheit, Sterben und Tod zu Papier gebracht – Denkanstöße und Anregungen – brillante Texte voller Mut und Klarheit. 
(Quelle: Herder Verlag)

Sterbende spirituell begleiten
Klaus Schweiggl

Auch das gehört zur Spiritualität des Lebens: Mit Angehörigen gemeinsam dem Sterben entgegenzugehen. Klaus Schweiggl nimmt Sterbende und Trauernde an der Hand und bietet ihnen Hilfe aus der Bibel sowie aus der Tradition ignatianischer Spiritualität. Er schreibt kompetent und lebensnah und weiß sich der Hospizidee verpflichtet. Sein Buch zeigt, wie spirituelle Sterbebegleitung zum Lebensimpuls werden kann. 
(Quelle: Tyrolia Verlag)

Hoffnung auf ein Wiedersehen 
Liebevolle Sterbebegleitung und Trost für Angehörige
Bernard Jakoby

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine universelle Erfahrung, die niemandem erspart bleibt. Der bekannt Sterbeforscher erklärt, wie eine liebevolle Sterbebegleitung aussehen kann, was beim Sterben und danach geschieht und wie Trauer und Verlust verarbeitet
werden können. Das Buch bietet konkrete Lebenshilfe für alle, die mit dem Sterben und Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind.
(Quelle: Nymphenburger Verlag)

Hinweis: 
Als Ergänzung zu diesem Buch gibt es eine CD: 
Hoffnung auf ein Wiedersehen (CD)
Geführte Meditationen für liebevolle Sterbebegleitung und Trauerheilung. Autorenlesung
Bernard Jakoby

Abschied vom Leben mit Würde
Margard Habermehl

Ich möchte Mut machen, dem Lebensende einen Sinn zu geben, Anfang und Ende zu verbinden, möchte den Fokus auf die Achtsamkeit gerichtet sehen und die Einhaltung der Menschenwürde - bis zuletzt. Dies zu begreifen und umzusetzen, ist eine Zielsetzung, die letztendlich jedem zugute kommen kann. 
(Quelle: Pro BUSINESS Verlag)

Das letzte Halali
Tagebuch einer Hospizbeziehung 
Ellen Regenbogen-Horak, Hans Wirtz

Leben lernen, lernen, hier zu sein, heute zu leben, eigene Ängste anzugehen, Schuldgefühle abzubauen, die Zahl der unerledigten Geschäfte zu verringern. Diese Aufgabe ist Menschen zeitlebens gestellt, besonders aber, wenn das Leben sich dem Ende zuneigt. Können Menschen das Leben so nehmen, wie es sich ihnen gezeigt hat, dann sind sie fähig, auch den letzten Teil der größten Lehrstunde im Leben eines Menschen anzugehen. Und der Teil heißt Hingabe. „Vor 67 Jahren, da fing mein Leben an, mit 67 Jahren, da ist mein Werk noch nicht getan, in 67 Jahren, da werd ich weiter sehn.“ Eine Ich–Du–Beziehung ist ein Vierergespann: Ein erwachsener Mensch und sein inneres Kind trifft auf einen anderen erwachsenen Menschen mit dessen innerem Kind. Ich bin mir bewusst, ein klein wenig Wärme in die letzten 34 Lebensmonate des Hans Wirtz gebracht zu haben. Wie wenig habe ich gegeben! Und wie viel habe ich von Hans Wirtz bekommen! Die Veröffentlichung dieses Tagebuches bedeutet für ihn die letzte Erfüllung seines Lebens. Dankbar und zufrieden ist er in das „Haus seines Vaters“ gegangen in der Gewissheit, dass Leben nicht endet: Sterbekunst ist Lebenskunst – Lebenskunst ist Sterbekunst. 
(Quelle: Pro BUSINESS Verlag)



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